Was benötigen Sie, um einen Kürbis zu ziehen?
Benötigt:
- Kürbissamen
- 1–2 m² Boden (nicht zu kalt, nicht zu nass)
- Kompost, Bokashi oder organische Düngung
- Anzuchtglocken (Tipp)
Möchten Sie mehr über Kürbisse erfahren?
Lesen Sie hier alles über die Sorten, Verwendung und Pflanze.

Schritt 1
Den Kürbis säen
Kürbisse können Sie im April und Mai säen. Diese Pflanze lässt sich gut in Töpfchen vorziehen, daher können Sie damit bereits im April beginnen. Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen in die Erde, oder Sie können direkt ins Freiland säen. Achten Sie darauf, dass die Kürbisse anfangs nicht zu nass stehen, und schützen Sie sie vor Schnecken. Am einfachsten schützen Sie die auflaufenden Jungpflanzen mit Anzuchtglocken. Die Anzuchtglocken halten den Grossteil der Schnecken fern und dienen ausserdem als kaltes „Gewächshaus“.
Säen Sie den Kürbis 1,5 bis 3 cm tief. Im Freiland können 2–3 Samen an einer Stelle gesät werden. In Anzuchttöpfen nicht mehr als 1 Samen pro Topf. Nach der Aussaat keimt ein Kürbissamen in der Regel innerhalb von 6 Tagen.
Achten Sie beim endgültigen Standort des Kürbisses darauf, dass es dort nicht zu nass ist. Wenn Sie sich entschieden haben, einen Muskatkürbis zu ziehen, stellen Sie ihn an einen warmen, sonnigen Platz. Das kommt dem Geschmack und dem Wachstum zugute. Kürbisse wachsen auf jedem Boden, ausser auf saurem Sandboden (pH <5,7).
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Schritt 2
Den Kürbis pflanzen
Diesen Schritt können Sie überspringen, wenn Sie den Kürbis direkt in den Freilandboden säen.
Nehmen Sie den Anzuchttopf von oben und lassen Sie den empfindlichen Steckling zwischen Mittel- und Ringfinger herausragen. Drehen Sie die Hand um (Steckling nach unten und Topf nach oben) und drücken Sie ein paar Mal in die Seiten des Topfes. Der Topf löst sich dann einfach, mit minimalem Stress und Schaden für den Steckling. Befeuchten Sie die Wurzeln gut und pflanzen Sie in den Freilandboden. Für noch weniger Umpflanzstress beim Steckling ziehen Sie ihn in Papiertöpfen vor. Die Stecklinge können dann mitsamt Anzuchttopf in die Erde gesetzt werden. Die Wurzeln finden dann innerhalb weniger Tage durch die Papierwände der Töpfe ihren Weg in den Freilandboden.
Kürbisse vertragen keinen Frost und müssen davor geschützt werden.
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Schritt 3
Den Kürbis wachsen lassen
Nachdem die Pflanze ihre ersten Ranken entwickelt hat, entstehen aus den Blattachseln Blüten. Zuerst männliche und danach weibliche. Die weiblichen Blüten erkennen Sie an einem kleinen Fruchtansatz unter der Blüte. Diese Frucht wird schliesslich zum Kürbis.
Obwohl der Kürbis eine wild wachsende, grosse Pflanze ist, kann er auch in kleinen Gärten perfekt angebaut werden. Die Pflanze lässt sich gut leiten und kann so auch in die Höhe geführt werden. Wenn Sie die Ranken gut abstützen, wird die Pflanze erfolgreich Früchte tragen.
Für eine schöne, üppige Pflanze empfiehlt es sich, gut mit organischem Dünger, Kompost oder Bokashi nachzudüngen.
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Schritt 4
Den Kürbis ernten
Kürbisse werden vorzugsweise im Oktober geerntet. Zu früh geerntete Kürbisse schmecken fade und lassen sich schlecht lagern. Achten Sie jederzeit darauf, dass die Kürbisse vor dem ersten Nachtfrost geerntet sind.
Der Kürbis ist erntereif, wenn der Stiel runzlig wird und Rillen zeigt. Schneiden Sie den Kürbis von der Pflanze ab, ziehen Sie ihn nicht ab. Einen Kürbis mit eingerissenem Stiel können Sie deutlich kürzer lagern. Ein angeschnittener Kürbis ist immer nur noch einige Tage haltbar.
Die Schale bestimmt die Qualität des Kürbisses. Flecken, Risse oder Sprünge in der Schale bedeuten, dass der Kürbis nicht mehr gut gelagert werden kann. Nach der Ernte lassen Sie den Kürbis 1 bis 3 Wochen trocknen. In dieser Zeit härtet die Schale noch weiter aus. Erst nach dem Trocknen können Sie die harte Schale sauber abbürsten; direkt nach der Ernte ist die Schale dafür oft noch zu brüchig.