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Gemüsegarten

Es gibt verschiedene Arten von Küchengärten, die Sie anlegen können – je nach verfügbarem Platz und Ihren persönlichen Vorlieben. Balkongärten sind ideal für Stadtbewohner mit wenig Raum; dabei nutzen Sie häufig Pflanzkästen, Töpfe oder senkrechte Systeme, um Gemüse, Küchenkräuter und sogar Obst anzubauen. In einem Kleingarten verfügen Sie oft über ein grösseres Stück Land, das Sie für eine vielfältige Auswahl an Kulturen nutzen können – von Gemüse und Obst bis hin zu Blumen. Wer mehr Kontrolle über das Wachstumsklima wünscht, kann Gewächshäuser nutzen: von einfachen Anzuchtkästen bis zu grösseren Glashäusern, die Schutz vor der Witterung bieten und es ermöglichen, früh in der Saison mit der Aussaat zu beginnen. Ausserdem ist der Anbau in Kästen eine beliebte Wahl für kleinere Gärten oder Gärten mit schlechtem Boden; dabei wird der Boden in Holzkästen oder Kunststoffkästen gezielt gesteuert, die Sie mit hochwertiger Erde füllen können.

Bei der Einteilung eines Küchengartens ist es wichtig, den Lichtbedarf der Pflanzen zu berücksichtigen, da die meisten Gemüse- und Obstpflanzen viel Sonne brauchen, um gut zu wachsen. Planen Sie Ihren Garten daher so, dass sonnenliebende Kulturen wie Tomaten und Paprika an sonnigen Plätzen stehen, während schattenliebende Pflanzen wie Salat und Spinat an einem teilweise schattigen Standort besser gedeihen. Zudem sollten Sie Bodenaufbau und Wasserabzug in Betracht ziehen; einige Pflanzen benötigen gut durchlässigen Boden, während andere unter feuchteren Bedingungen gut wachsen. Mischkultur, also die Kombination von Pflanzen, die sich gegenseitig unterstützen, wie Basilikum mit Tomaten oder Möhren mit Zwiebeln, kann ebenfalls helfen, die Garteneinteilung zu verbessern. Sorgen Sie ausserdem für ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen, damit die Luft gut zirkulieren kann und sich Krankheiten weniger schnell ausbreiten.

Ein gesunder Boden ist entscheidend für den Erfolg Ihres Küchengartens, besonders wenn Sie biologisch anbauen. In einem biologischen Garten verwenden Sie keine synthetischen Dünger oder Pflanzenschutzmittel; daher ist es wichtig, dass der Boden genügend organisches Material enthält, um die Pflanzen mit allen benötigten Nährstoffen zu versorgen. Kompost, gut verrotteter Mist und Mulch verbessern die Bodenstruktur, erhöhen die Wasserspeicherung und unterstützen ein gesundes Bodenleben aus Würmern, Bakterien und anderen Mikroorganismen, die beim Abbau organischer Substanz helfen und Nährstoffe verfügbar machen. Durch regelmässige Fruchtfolge und das Einsäen von Gründüngung können Sie die Bodenfruchtbarkeit erhalten und Bodenkrankheiten vorbeugen. Ein gesunder Boden sorgt dafür, dass Ihre Pflanzen kräftiger sind, besser gegen Schädlinge und Krankheiten standhalten und einen höheren Ertrag liefern.

Vom Garten zum Wachstumspalast

Gewächshäuser & Schuppen

Praktisch und nachhaltig

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Die Einrichtung des Küchengartens spielt eine wichtige Rolle bei der Optimierung der Anbaubedingungen. Gewächshäuser bieten eine kontrollierte Umgebung, in der Pflanzen dank zusätzlicher Wärme und Schutz vor Witterungseinflüssen auch in kälteren Jahreszeiten länger wachsen können. Schuppen sind ideal zur Aufbewahrung von Werkzeugen, Saatgut und anderem Zubehör, sodass alles gut organisiert und geschützt bleibt. Für kleinere Gärten oder Patios sind Patio-Gewächshäuser eine ausgezeichnete Wahl, da sie kompakt sind und dennoch ein gemäßigtes Klima für frühe Jungpflanzen und empfindliche Kulturen bieten. Frühbeete sind einfache, unbeheizte Gewächshauskonstruktionen, die es ermöglichen, frühe Kulturen anzubauen oder Saatgut ohne die zusätzlichen Heizkosten vor Nachtfrost zu schützen. Zusammen sorgen diese Elemente für einen effizienten und gut organisierten Küchengarten, der das ganze Jahr über produzieren kann.

Pflanzen Sie in das Schälchen

Hochbeete

Nur nachhaltige Materialien

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Nachhaltige Gemüsebeete sind eine ausgezeichnete Wahl für einen umweltfreundlichen Garten: Sie minimieren den Einsatz von Kunststoff und setzen auf Materialien, die länger halten und besser für den Boden sind. Es gibt verschiedene Beetarten, wie Hochbeete, die ideal für Personen mit Rückenbeschwerden sind oder für alle, die lieber im Stehen arbeiten, sowie niedrige Beete, die sich für den Anbau von Wurzelgemüse und Kräutern eignen. Beete auf Beinen bieten zusätzlichen Komfort, da Sie in ergonomischer Höhe gärtnern können, was die Arbeit spürbar erleichtert. Der Vorteil, nicht in Kunststoffbeeten anzubauen, liegt darin, dass diese häufig Schadstoffe an den Boden abgeben können, während nachhaltige Alternativen wie Holzkästen, Edelstahl, Bambus oder Beton für eine natürliche Optik und eine bessere Wärmespeicherung sorgen. Zudem tragen diese Materialien zu einer langen Lebensdauer der Beete bei und reduzieren die Umweltbelastung, da sie sich leichter recyceln oder wiederverwenden lassen.

Wo die Magie entsteht

Boden & Kompost

Der Weg zu einem gesunden Boden

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Ein gesunder Boden ist entscheidend für den Erfolg eines biologischen Küchengartens, da er die Grundlage für kräftige und gesunde Pflanzen bildet. In einem biologischen Garten wird der Boden nicht mit chemischen Düngemitteln oder Pestiziden behandelt, sondern erhält die Zeit, sich auf natürliche Weise zu regenerieren und anzureichern. Dies wird erreicht, indem organische Substanzen wie Kompost, Mist und Mulch hinzugefügt werden, die die Bodenstruktur verbessern, die Wasserspeicherung erhöhen und die Biodiversität fördern. Ein gesunder Boden unterstützt das Bodenleben, etwa Würmer und Mikroben, die für den Abbau organischen Materials und die Verfügbarkeit von Nährstoffen für die Pflanzen essenziell sind. Indem Sie einen gesunden Boden erhalten, können Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge werden, und der Garten kann langfristig produktiv und nachhaltig bleiben.