Was ist ein Kürbis?
Wenn Huhn das vielseitigste Stück Fleisch ist, dann ist der Kürbis ganz sicher das vielseitigste Gemüse. Kürbisse werden wirklich für alles verwendet: als leckeres Gericht, als Dekoration während der Feiertage. Flaschenkürbisse (ebenfalls ein Kürbis) werden in manchen Ländern sogar als Wasserflasche oder Musikinstrument genutzt.
Speisekürbisse sind grosse, rankende Pflanzen, die sich schnell über den Boden ausbreiten können. An Stellen, an denen die Ranke den Boden berührt, können neue Wurzeln entstehen. So kann in relativ kurzer Zeit eine enorme Pflanze mit mehreren „Standorten“ im Garten entstehen. Ein Kürbis wächst schnell und üppig. Das Blatt des Kürbisses ist gross und nicht stark eingeschnitten.
Der lateinische Name des Kürbisses ist Cucurbita und er gehört offiziell zur Gurkenfamilie (Cucurbitaceae). Hauptsächlich wird zwischen 3 Arten (von 5) unterschieden: Maxima, Pepo und Moschata. Darüber hinaus gibt es noch Mixta (Ayota-Kürbis) und Ficifolia (Feigenblattkürbis), diese kommen jedoch vor allem in Südamerika vor.
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Welche Kürbissorten gibt es?
Die grossen Riesenkürbisse
Cucurbita Maxima
Suchen Sie nach einer schönen Herausforderung und möchten vor allem ein „grosses“ Ergebnis? Dann bauen Sie Riesenkürbisse an. Diese Kürbisse werden wirklich gigantisch und können manchmal mehr als 100kg wiegen. Im Kürbisland gilt leider die Faustregel: Je grösser der Kürbis, desto weniger Geschmack. Einige Sorten Riesenkürbisse, die auch im Bio-Anbau vorkommen, sind der Rode van Etampes, Gele Centenaar, Jack o’ Lantern (Halloween-Kürbis). Von diesen 3 wird der Gele Centenaar am grössten.
Die Hokkaido-Kürbisse
Die bekannteste Sorte unter den kleinen Kürbissen ist der Hokkaido. Tatsächlich ist Hokkaido kein europäischer Name und stammt ursprünglich aus Japan. Erst ab 1957 hat sich diese Sorte in Europa etabliert, inzwischen hat sie sich jedoch ihren Platz in der Kürbiswelt erobert. Diese Kürbisse sind etwas kleiner und haben oft einen volleren Geschmack als der Riesenkürbis. Die bekanntesten Sorten sind der Grüne Hokkaido, Red Kuri, Uchiki Kuri und der Solor.
Die Muskatkürbisse
Cucurbita Moschata
Muskatkürbisse stammen ursprünglich aus Südeuropa. Wie bei den meisten Kulturen aus dem Süden gilt auch hier: Dieser Kürbistyp braucht Wärme und Licht, um gut auszureifen. Wenn Sie diese Sorte bis zu einem guten (essbaren) Endergebnis anbauen möchten, stellen Sie sie an einen sonnigen, geschützten Standort. Die bekanntesten Sorten sind der berühmte Butternut und der Musquée de Provence.
Die kleinen Kürbisse
Cucurbita Pepo
Kleine Kürbisse gibt es in vielen Sorten, gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie häufig süsses Fruchtfleisch haben. Die meisten kleinen Kürbisse sind daher sehr lecker zum direkten Essen oder zur Verarbeitung bei einem Apéro oder Dessert. Die bekanntesten Sorten sind der Sweet Dumpling, Delicata und der Acorn.
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Wie baue ich einen Kürbis an?
Sie können Kürbisse im April und Mai aussäen. Diese Pflanze lässt sich gut in Töpfchen vorziehen, und damit können Sie bereits im April beginnen. Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen ins Beet gesetzt werden, oder es kann direkt ins Freiland gesät werden. Achten Sie darauf, dass die Kürbisse am Anfang nicht zu nass stehen, und schützen Sie sie vor Schnecken.
Kürbisse vertragen keinen Frost und müssen davor geschützt werden.
Einen genauen Schritt-für-Schritt-Plan finden Sie hier

Nachdem die Pflanze ihre ersten Ranken entwickelt hat, entstehen aus den Blattachseln Blüten. Zuerst männliche und danach weibliche. Die weiblichen Blüten erkennen Sie an einem kleinen Fruchtansatz unter der Blüte. Aus dieser Frucht wird letztlich der Kürbis.
Obwohl der Kürbis eine wild wachsende grosse Pflanze ist, kann er perfekt in kleinen Gärten angebaut werden. Die Pflanze lässt sich gut leiten und kann so auch in die Höhe geführt werden. Wenn Sie die Ranken gut abstützen, wird die Pflanze erfolgreich Früchte tragen.
Kürbisse wachsen auf jedem Boden, ausser auf saurem Sandboden (pH <5,7). Für eine schöne, üppige Pflanze empfiehlt es sich, gut mit organischem Dünger oder Kompost nachzudüngen.
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Welche Kürbisse sind lecker?
In der Kürbiswelt gilt leider die Faustregel: Je grösser der Kürbis, desto weniger Geschmack. Die meisten Riesenkürbisse (Maxima) sind deshalb nicht wirklich lecker zum Essen. Sie dienen vor allem als Dekoration oder als schöne Anbau-Herausforderung.
Welche Kürbisse sind essbar?
Nicht alle Kürbisse sind essbar. Im Zweifel können Sie kurz probieren. Schmeckt der Kürbis bitter oder reizt er den Mund, spucken Sie ihn aus – der Kürbis ist nicht essbar.
Die meisten essbaren Hokkaido- und Moschuskürbisse sind unglaublich lecker zum Grillen oder Backen. Sie sind wirklich eine Bereicherung für das Abendessen oder einen Snack zwischendurch. Die festeren Kürbisse erinnern in Textur und Geschmack manchmal an Süsskartoffel.
Die kleinen Kürbisse sind oft sehr süss und damit perfekt zu einem Dessert oder zum Aperitif. Sweet-Dumpling-Kürbis, in Serrano-Schinken gerollt, ist ein persönlicher Favorit zum Aperitif.

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Die 5 beliebtesten Kürbisse (BIO)
vom Gemüsegartenshop
Die 5 meistverkauften und beliebtesten Kürbissorten finden Sie unten. Der Gemüsegartenshop verkauft nur biologisch angebaute Kürbissamen. Möchten Sie eine Übersicht aller Bio-Kürbissamen? Schauen Sie dann hier.
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Cucurbita Moschata Waltham-Butternut-KürbisBuzzy Organic |
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Cucurbita Moschata Butternut-KürbisDe Bolster |
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Cucurbita Moschata Grüner Hokkaido-KürbisDe Bolster |
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Cucurbita Maxima Uchiki Kuri KürbisBuzzy Organic |
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Cucurbita Pepo Sweet Dumpling KürbisSluis Garden |




